Wolfgang Ambros und das „letzte Zuhause“ am Zentralfriedhof
Der Wiener Zentralfriedhof ist nicht nur die letzte Ruhestätte von über drei Millionen Menschen, sondern auch ein Ort, der in der österreichischen Popkultur einen festen Platz hat – und das verdankt er zu einem großen Teil Wolfgang Ambros. Der berühmte Musiker lebt und steht nach wie vor auf der Bühne, weshalb es aktuell kein Grab von ihm auf dem Friedhof gibt, das man besuchen könnte.
Die Weichen für das Ehrengrab sind gestellt
Trotzdem wird in der Öffentlichkeit und in Insiderkreisen kaum daran gezweifelt, dass Ambros, wenn es einmal so weit ist, zu den Berühmtheiten zählen wird, die in einem Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof bestattet werden. Der Musiker gehört zu den größten und einflussreichsten Künstlern Österreichs. Seine Hits wie „Da Hofa“, „Schifoan“ und eben „Es lebe der Zentralfriedhof“ sind Kulturgut und gehören zur österreichischen Liederlandschaft.
Die Stadt Wien vergibt Ehrengräber an Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste um die Stadt oder Österreich erworben haben. Ein Künstler, der mit seinem Werk den bekanntesten Friedhof des Landes zur Pop-Ikone gemacht hat, erfüllt diese Kriterien. Es wäre eine logische und würdige Geste, ihm neben Musikerkollegen wie Falco und Udo Jürgens eine prominente Ruhestätte zu widmen.
Eine reservierte Ruhestätte – aber nicht verbrannt
Wolfgang Ambros selbst hat in Interviews bestätigt, dass er bereits Vorkehrungen getroffen hat und auf dem Zentralfriedhof ein Platz für ihn reserviert ist. Er hat dabei auch klargemacht, dass er eine traditionelle Erdbestattung wünscht, da er ein „komisches Gefühl“ bei der Idee einer Einäscherung hat.
Weiterführende Links
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