Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus

Der Zentralfriedhof Wien ist nicht nur ein Ort der Ruhe und des Gedenkens, sondern auch ein faszinierendes kulturelles und historisches Juwel. Als einer der größten Friedhöfe der Welt beherbergt er eine Vielzahl von imposanten Grabstätten, Denkmälern und Mausoleen berühmter Persönlichkeiten aus Kunst, Musik, Wissenschaft und Politik. Ein Spaziergang über das weitläufige Gelände bietet Besuchern die Möglichkeit, die beeindruckende Architektur und die reiche Geschichte des Friedhofs zu entdecken und sich in die Vergangenheit Wiens zu versetzen. Bevor ich dir meine persönlichen Eindrücke vom Zentralfriedhof zeige, möchte ich dir drei weitere unvergessliche Wien Sehenswürdigkeiten vorstellen, die dir ebenfalls gefallen könnten. Der Naschmarkt ist ein lebhafter und bunter Markt, der von frischem Obst und Gemüse über exotische Gewürze bis hin zu traditionellen österreichischen Spezialitäten etwas für jeden Geschmack zu bieten hat. Das Hundertwasserhaus ist ein architektonisches Highlight Wiens. Entworfen vom österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser, besticht das Haus durch seine bunten Fassaden, unregelmäßigen Formen und verspielten Details. Die Donauinsel ist ein beliebtes Naherholungsgebiet inmitten der Stadt. Mit ihren weitläufigen Grünflächen, Sandstränden und Radwegen bietet die Donauinsel eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten.
–> Naschmarkt
–> Hundertwasserhaus
–> Donauinsel

Ich empfehle dir vor deiner Wien Reise meine persönlichen Erfahrungen auf diesen Webseiten zu lesen, damit du das Beste aus deinem Aufenthalt in Wien herausholen kannst. Tausende andere Leser haben bereits von meinen Geheimtipps profitiert. Teile sie gerne mit deinen Freunden. Ein Klick am Ende dieses Beitrags genügt, um den Beitrag kostenlos über WhatsApp, E-Mail oder Facebook zu teilen.

Ich wünsche dir eine unvergessliche Zeit in Wien!

DER REISEBLOGGER
Markus Schmidt

5/5 - (2 votes)

Die Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus

Die Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus ist die zentrale Kirche auf dem Zentralfriedhof Wien. Sie befindet sich mitten im großzügigen Friedhofsgelände und überragt die umliegenden Gräber und die Arkaden. Es ist eine beeindruckende römisch-katholische Kirche. Entworfen wurde sie von Architekt Max Hegele. Erbaut wurde sie zwischen 1908 und 1911. Sie zählt zu den bedeutendsten Jugendstil-Kirchen in Österreich. Die architektonische Gestaltung der Kirche ist faszinierend und weist Elemente des Jugendstils auf, wobei auch Einflüsse ägyptischer Baukunst erkennbar sind. Sie wurde in zwei Ebenen erbaut: Die Oberkirche befindet sich etwa drei Meter über dem Friedhofsniveau und ist über breite Freitreppen zugänglich, während sich die Gruftanlage als Unterkirche unterhalb der Oberkirche befindet. Uns hat der prächtige Kuppelbau an das feudale Museum auf dem Montjuic in Barcelona erinnert. Solltest du einmal in Barcelona sein, empfehle ich dir auch einen Besuch in der Kirche auf dem Tibidabo. Sehr sehr sehenswert! Nun aber zurück nach Wien und was dich in der Friedhofskirche erwartet.

Sehenswert in der Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus

Markante Kirche auf dem Zentralfriedhof Wien
Markante Kirche auf dem Zentralfriedhof Wien

Die Kirche ist reich an künstlerischen Details und Ausstattungselementen verschiedener Künstler:

  • An den Portalen der Kirche sind Engelpaare von den Künstlern Carl Wollek und Theodor Charlemont platziert.
  • Die Gestaltung der vier Evangelisten an der Ost- und Westseite stammt von den Künstlern Josef Heu (heiliger Johannes), Othmar Schimkowitz (heiliger Lukas), Josef Breitner (heiliger Matthäus) und Artur Kaan (heiliger Markus).
  • Jakob Gruber schuf das Wandrelief „Auferstehung der Tochter des Jairus“ im linken Kreuzschiff.
  • Reliefs in der Vorhalle wurden von den Bildhauern Georg Leisek (Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies) und Hans Rathausky (Trauer um Abel) geschaffen.
  • Die Glasfenster und Wandmosaike wurden von Leopold Forstner gestaltet. Er schuf auch die Darstellung des jüngsten Gerichts über dem Hochaltar.
  • Eine interessante Besonderheit sind die Zifferblätter der Turmuhren, die statt Zahlen Buchstaben aufweisen, welche die lateinische Phrase „TEMPUS FUGIT“ (Die Zeit vergeht) bilden, wenn man sie im Uhrzeigersinn von 1 bis 11 liest, wobei an der 12-Uhr-Position ein kleines Kreuz zu sehen ist.

Die Kirche wurde im Laufe der Zeit durch Kriegsschäden und Brände beschädigt, aber umfangreiche Renovierungsarbeiten wurden durchgeführt, um ihre Pracht und Originalität wiederherzustellen. Sie ist ein eindrucksvolles architektonisches Juwel, das nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als kulturelles und künstlerisches Denkmal in Wien hoch geschätzt wird. Ein Besuch der Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus lohnt sich. Beachte unbedingt die Uhr und schau dir den blauen Himmel in der Kuppel an – diese beiden Dinge haben uns bei unserem Besuch am meisten fasziniert.

Die häufigsten Fragen

Wo ist die Friedhofskirche zum heiligen Karl Borromäus?

Die Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus, auch bekannt als Karl-Borromäus-Kirche, befindet sich auf dem Wiener Zentralfriedhof im 11. Gemeindebezirk, Simmering, in Wien, Österreich. Der Zentralfriedhof ist einer der größten Friedhöfe der Welt und die Kirche liegt zentral auf diesem Friedhofsgelände. Sie ist ein herausragendes architektonisches und kulturelles Denkmal und zieht aufgrund ihrer Schönheit und ihres künstlerischen Wertes viele Besucher an.

Was ist das Besondere an der Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus?

Besucher der Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus haben die Möglichkeit, verschiedene künstlerische und architektonische Merkmale zu bewundern:
Architektonischer Stil: Die Kirche repräsentiert den Jugendstil mit ägyptischen Einflüssen. Ihre Architektur ist beeindruckend, mit einer einzigartigen Mischung aus Jugendstil-Elementen, monumentalen Strukturen und künstlerischen Details.
Kunstvolle Details: Die Innenräume der Kirche sind reich an künstlerischen Elementen. Besucher können die beeindruckenden Glasfenster, Wandmosaike und Reliefs bewundern, die von verschiedenen Künstlern geschaffen wurden.
Turmuhren: Eine interessante Besonderheit sind die Turmuhren mit Zifferblättern, auf denen anstelle von Zahlen Buchstaben angebracht sind. Diese Buchstaben ergeben die lateinische Phrase „TEMPUS FUGIT“ (Die Zeit vergeht), wenn sie im Uhrzeigersinn gelesen werden.
Geschichtliche Aspekte: Die Kirche hat eine bedeutende Geschichte, die mit der Erinnerung an den ehemaligen Wiener Bürgermeister Karl Lueger verbunden ist. Seine Gruft unter dem Hochaltar war einst Teil der Identität der Kirche als Dr.-Karl-Lueger-Gedächtniskirche.
Besucher können die architektonische Schönheit der Kirche bewundern, die künstlerischen Details erkunden und die historische Bedeutung dieses architektonischen Juwels in Wien erleben.

Welche Namen hatte diese Kirche früher?

Die Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus, die sich auf dem Wiener Zentralfriedhof im 11. Gemeindebezirk, Simmering, befindet, hatte früher den Namen „Dr.-Karl-Lueger-Gedächtniskirche“. Dieser Name war eine Erinnerung an Karl Lueger, der ein ehemaliger Bürgermeister von Wien war und eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Stadt spielte. Seine sterblichen Überreste wurden unter dem Hochaltar der Kirche beigesetzt, was zu ihrer ursprünglichen Benennung führte.
Später, nach Renovierungsarbeiten und einer Wiedereröffnung zwischen 1995 und 2000, erhielt die Kirche ihren aktuellen Namen „Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus“.

Muß man für die Kirche Eintritt bezahlen?

Der Eintritt in die Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus auf dem Wiener Zentralfriedhof ist kostenlos. Als öffentliches Gotteshaus ist der Zugang für Besucher frei.

Welche spirituellen Sehenswürdigkeiten gibt es noch in Europa?

Montserrat: Montserrat ist eine einzigartige spirituelle Sehenswürdigkeit, die ein Kloster inmitten atemberaubender Berglandschaften beherbergt. Die Stätte ist für ihre Schwarze Madonna Statue verehrt und bietet Pilgern und Besuchern eine besinnliche Atmosphäre. Montserrat Barcelona
Kloster Weltenburg: Das Kloster Weltenburg beherbergt die älteste Klosterbrauerei der Welt und liegt in einer malerischen Umgebung entlang der Donaudurchbruch. Neben seiner Brautradition ist das Kloster für seine spirituelle Bedeutung und seine beeindruckende barocke Architektur bekannt. Kloster Weltenburg
Partnachklamm: Die Partnachklamm beherbergt eine Marienstatue, die in den felsigen Klippen eingebettet ist und den Besuchern einen spirituellen Rückzugsort inmitten der natürlichen Schönheit der Bayerischen Alpen bietet. Das Rauschen des Wassers trägt zur friedlichen Atmosphäre der Stätte bei. Partnachklamm
Reschensee: Der Reschensee ist bekannt für seinen im See versunkenen Kirchturm, der einen ergreifenden und mysteriösen Anblick bietet. Der versunkene Kirchturm erinnert an das Dorf, das einst hier stand und nun unter dem Stausee liegt. Reschensee
Schwarzachklamm: In einer Höhle in der Schwarzachklamm hielt der schwedische König einst eine Messe ab und verleiht dieser natürlichen Sehenswürdigkeit eine historische und spirituelle Dimension. Die Klamm bietet Besuchern eine Ruhepause und die Möglichkeit zur inneren Einkehr inmitten ihrer wilden Schönheit. Schwarzachklamm
Hallstatt: Das Beinhaus in Hallstatt am Hallstätter See beherbergt eine Sammlung von kunstvoll verzierten Schädeln und Knochen und erinnert an die Vergänglichkeit des Lebens. Die ruhige Lage am See trägt zur besinnlichen Atmosphäre der Stätte bei. Hallstätter See
Steinerne Brücke Regensburg: Die Steinerne Brücke in Regensburg, in der Nähe des berühmten Regensburger Doms, ist seit Jahrhunderten ein Symbol des Glaubens und der Verbindung. Die Brücke überquert die Donau und bietet einen Panoramablick auf die Stadt und ihre religiösen Wahrzeichen. Steinerne Brücke Regensburg

Weiterführende Links

Teile es für Freunde per Email + WhatsApp oder merke es dir auf Pinterest:
Nach oben scrollen